Kathrin Sätteles zarte und gleichzeitig spannungsvolle Schmuckstücke bestechen durch Leichtigkeit und plastisches Volumen. Sie besitzen eine kompromisslose und unaufgeregte Modernität, sowie zeitlose Eleganz. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Schmiedeprozess.
Der Hammerschlag bestimmt den Schwung und die Stärke der Linien. Indem der Querschnitt von rund zur Fläche wechselt, entstehen Formverläufe, die den Schmuck lebendig und gewachsen erscheinen lassen. Der geschmiedete Golddraht erweckt zudem Assoziationen von dreidimensionalen Kalligrafien.

Ein Gegenpol zu so viel Zartheit bilden ihre Ringe aus Gusseisen, deren besondere Wirkung auf dem starken Material- und Farbkontrast beruht. Die klaren plastischen Formen werden im Sandgussverfahren hergestellt und anschließend mit Feinsilber oder Feingold kombiniert. Die Zufälligkeiten der Oberflächenstruktur und die haptische Schwere des Materials üben einen zusätzlichen Reiz aus.

Auszeichnungen
2001 Sonderschau Form 2001 Tendence, Frankfurt
2002 Sonderschau Form 2002 Tendence, Frankfurt
2008 iF produkt design award, Hannover
2010 Niedersächsischer Staatspreis für das gestaltende Handwerk, Hannover
2010 Winner Modern Jewelry Collection 2010, Art Aurea
2011 Winner Modern Jewelry Collection 2011, Art Aurea